Brötchenservice – Selbstverständlichkeit oder was?

Hallo Fan der mobilen Freizeit
und des frischen knusprigen Morgenbrötchens,


als meine Frau und ich im August und September 2014 auf Urlaubs-Tour mit unserem coolen Womo waren, hatten wir uns rechtzeitig für den nächsten Tag mit Brötchen und weiteren Backwaaren versorgt, denn:
Gibt es nichts Schlimmeres, als mit einem Loch im Bauch eine morgendliche Weiterfahrt zu einem neuen Ziel zu beginnen? 😥

Aber – Hand aufs Herz. Es kann doch nicht sein, dass man wegen Brötchen-Mangel gleich verhungert – oder?

Ich musste schmunzeln, als ich etwas Ähnliches in dem Gästebuch eines Campingplatzes las, nämlich dass die unzufriedenen Camper mit einem Loch im Bauch vom Platz fuhren, nur weil der Platzwart aus irgendwelchen Gründen die Brötchenlieferung vergessen hatte.

Man erlebt ja schon viel, wenn man unterwegs ist, aber das Thema mit dem Luxus eines Brötchen-Service musste ich einfach mal anschneiden.

Es ist schon eine tolle Sache, wenn auf einem Wohnmobilstellplatz eine Glocke ertönt oder kurz gehupt wird für die erfreuliche Nachricht:
„Frische Brötchen sind zu haben – der Bäckerwagen ist da!“ 🙂

Dieser Service hat sich auf so manchen Wohnmobilstellplätzen eingebürgert. Und auch auf Campingplätzen sind die Platzwarte bemüht, ihre Gäste auch mit diesem Service zu beglücken, wenn meistens auch nur über den kleinen Laden, den sie betreiben, jedoch ganz nette Platzbetreiber liefern die knusprigen „Morgenbeglücker“ selbst aus!

Ja, selbst beim damaligen Wohnmobilhersteller RMC in Wolfegg im Allgäu hatten wir es vor vielen Jahren mal erlebt, dass wir eine Tüte mit vier verschiedenen Wecken, wie sie in dieser Region genannt werden, hinter unserem Scheibenwischer fanden. Wir hatten zwar keine bestellt, umso mehr freuten wir uns über eine derartig freundliche Geste. Bin heute noch dankbar für diese nette Erfahrung, denn schließlich waren wir dort keine Kunden der Firma. Wir waren nur auf der Suche nach einem Stellplatz für die Nacht und wurden dort fündig!

Sich jedoch über ein Campingplatz-Gästebuch zu beschweren, dass die bestellten Brötchen nicht geliefert wurden und man mit einem Loch im Bauch …
Aber lassen wir das, es gibt Schöneres, eben – wie das im vorigen Absatz!

Wie ist das eigentlich bei dir?
Handelst du eigenverantwortlich und hast du für den Fall des eigenen Vergessens der Brötchen für den Folgetag noch etwas ältere Brötchen/Semmel oder Wecken im Petto, oder zur Not auch Knäckebrot dabei oder Reiswaffeln? Wie handhabst du das, wenn dir die „gewohnten“ runden oder länglichen „Morgenbeglücker“ fehlen? 😐

Ich freue mich riesig, wenn du mir mal unten im Kommentarfeld schreibst, wie du das handhabst.

Vielen Dank und weiterhin eine frohe Wohnmobilreise wünscht dir
Klaus-Peter



 

2 comments

  1. Rüdiger sagt:

    Buttertoast ist eine ideale Notreserve.
    Bleibt locker bis 10 Tage wie frisch, zumindest wenn man beim Einkauf auf das Verfalldatum achtet und nicht nach der älteren Ware greift die meist ganz vorn im Ladenregal liegt.
    Und als eiserne Reserve habe ich stets Dosenbrot im Womo.
    Vollkorn u. Pumpernickel.
    Solange die Dose noch geschlossen ist, kann man es sogar im nächsten Jahr bedenkenlos essen. Für den Fall, das dieses Jahr kein „Notfall“ eintritt…

    • Danke Rüdiger für deine Tipps,
      schön, dich hier wieder zu lesen 😉 … So wie du mache ich`s auch und Knäckebrot ist ohnehin immer dabei für ein Knusper-Frühstück. Bin mal neugierig, was weitere Leser über entweder nichtgelieferte vorbestellte Brötchen oder Semmeln schreiben und ihre Toleranz, wenn dem Lieferanten tätsächlich mal `was dazwischen gekommen ist… Reisefreudige Grüße von Peter

      PS: Und danke für deine sehr umfangreiche Stellplatzinfo-Seite http://www.mobilisten.de die auch mir immer wieder hilft bei der Stellplatzsuche!

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