Holz oder GfK: Das sind die wichtigsten Bauweisen für Wohnwagen!

Wer im Internet, Fachzeitschriften oder auf den einschlägigen Messen nach einem Wohnwagen sucht, sieht sich heutzutage einem riesigen Angebot gegenüber. Potenzielle Käufer sollte sich nicht nur von Äußerlichkeiten leiten lassen, sondern auch die inneren Werte, also die Bauweise des Wohnmobils, beachten.

Auf die Bauweise kommt es an!

Es gibt Wohnwagen in den unterschiedlichsten Größen und Ausstattungen. Schnell ist der potenziellen Käufer geneigt, seine Kaufentscheidung allein nach diesen »äußeren« Faktoren beeinflussen zu lassen: Wie geräumig ist das Wohnmobil? Wie ist die Kochnische gestaltet? Gibt es eine Nasszelle? Wie groß sind die Betten? Ist das Wohnmobil gemütlich?

Kaum jemand schenkt hingegen der Bauweise des Wohnmobils Beachtung. Das Holzfachwerk ist die klassische Bauweise. Dabei wird ähnlich wie beim Fachwerkhaus zunächst ein Gestell aus Holz gefertigt, an das schließlich die Wände des Wohnmobils ein- und angefügt werden können.

Allerdings konnte dank moderner Materialien die Isolierung in den vergangenen Jahren deutlich verbessert werden. Gelegentlich ist noch die klassische Sandwich-Bauweise zu finden, bei der sich die eigentliche Isolierschicht aus Styropor zwischen zwei Holzplatten befindet. Die Idee wurde jedoch längst weiterentwickelt, sodass heute hauptsächlich sogenannte Vollsandwichplatten zum Bau von Wohnwagen verwendet werden. Hierbei besteht die Außenseite meistens aus Kunststoff oder aus Metall. Hochwertige, feste Schäume bilden die Isolierschicht, Holz bildet die innere Verkleidung. Diese modernen Sandwichplatten garantieren eine größere Stabilität und eine bessere Isolierung als der herkömmliche Holzbau. Doch das ist noch nicht alles: Die Platten können recht preiswert produziert werden. Sie sind gut und einfach zu verarbeiten. Die niedrigen Kosten und die gesparte Arbeitszeit beim Wohnwagenbau kommen den Kunden in Form vergleichsweise niedrigerer Preise zugute.

Feuchtigkeit ist der Feind für jedes Holz

Viele Menschen schätzen die beschriebenen Bauweisen, weil damit im Inneren des Wohnwagens ein schönes Holzambiente geschaffen werden kann. Doch die Allgegenwärtigkeit des Holzes kann zu einem Problem werden. Insbesondere, wenn Feuchtigkeit einzieht, kann sich beim Holz schnell Schimmel bilden. Das ist nicht nur für die Bewohner des Wohnwagens ungesund, sondern kann auch die Substanz des Gefährts massiv angreifen. Schäden sollten früh ausgebessert werden, um eine aufwendige Grundsanierung zu vermeiden.

Moderne Materialien

Die moderne Materialtechnik hat eine Reihe von alternativen Materialien für den Wohnwagenbau entwickelt. Insbesondere ist GfK zu erwähnen. Das Kürzel steht für die Bezeuchnung »glasfaserverstärkter Kunststoff«. Durch die Faserverstärkung entsteht ein sehr stabiler Kunststoffkörper. Zur besseren Isolierung kann auch bei der Verwendung von GfK die Sandwichbauweise zum Einsatz kommen, wobei sich die Isolierschicht aus festen Schäumen nun zwischen zwei Kunststoffschichten befindet. Mit der sogenannten Gelcoat-Schicht wird der Kunststoff schließlich nach außen wasserdicht abgeschlossen. Mit den Jahren kann diese Oberfläche jedoch stumpf und unansehnlich werden. Etwas Pflege und das Austauschen bestimmter Ersatzteile ist notwendig. Das Schöne daran ist jedoch, dass diese Pflege und das Wechseln mancher Verschleißteile, ohne großes Fachwissen mit den Produkten von Autoteile Händlern wie www.Ersatzteilekauf24.de schnell und unkompliziert gelingt.

Die Vorteile von GfK liegen damit klar auf der Hand. Der Nachteil ist allenfalls ästhetischer Natur, weil der Innenausbau aus Kunststoff sicherlich nicht so schön und wohnlich gerät, wie beim Ausbau aus Holz.

Ein Blick auf die Bauweise lohnt sich

Auf einer Caravan-Messe wird der interessierte Besucher bald feststellen, dass die oben erwähnten Bauweisen sehr oft miteinander kombiniert werden. Holz und Kunststoff werden oft zusammen verwendet. Es lohnt sich, genau hinzusehen: Denn nur so weiß der spätere Besitzer des Wohnmobils, welche Schwierigkeiten und Probleme er im Auge behalten muss, um den Urlaub im Wohnmobil unbeschwert genießen zu können.
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2 comments

  1. José Diogo sagt:

    Hello, my name os Diogo. I am from Portugal and i have an heku Car camp. I would like to know more about this vehicle. I have some doubts. Can you help me please.
    Thank you.

    • Klaus-Peter sagt:

      Oi os Diogo,
      Como posso mudar minhas dúvidas? O que não está claro? Que perguntas você tem?
      Saudações Peter

      Hallo OS Diogo,
      wie kann ich die Zweifel verändern? Was ist nicht klar? Welche Fragen hast du?
      Gruß Peter

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