Energie ohne Grenzen wäre ideal!

HCC-1 unter der Haube

HEKU-Car-Camp-Wohnteil „unter der Haube“ (= Wetterschutzfolie für knapp 5 m lange Wohnwagen (atmungsaktiv).

Saison-Ende – und nun geht es ans „Einmotten“, wie es so schön ausdrückt wird. Hmm – Mottenpulver?
Brauchen wir das wirklich im Wohnmobil? Na ja, schaden kann’s jedenfalls nicht…

Du hast alle Wassertanks und Schläuche entleert? Falls noch in Leitungs-Biegungen Wasser stehen sollte, dann könnte es schon sein, dass im Frühjahr „leckere“ dunkle Algenreste durch die Wasserhähne flutschen.

Dann doch noch mal ein spezielles Desinfektions-Mittel aus dem Wohnmobil-Handel im Tank, Beuler und Leitungen wirken lassen. Das ist jedenfalls besser, als viele Wochen auf den Reisen mit unappetitlichen Ablagerungen kämpfen zu müssen. Wir jedenfalls waschen uns nur mit dem Tank-Wasser. Für Trinkwasser haben wir immer zwei 5 Liter-Spezial-Behälter dabei.

Danach noch mit einem speziellen Entkalker (auch aus dem Womohandel) die Wasseranlage vom Kalk befreien. Dann raus mit dem Wasser, aber bitte in den Ausguss und nicht auf den Boden (Regenwasserkanal) ablassen – okay!

Wohl dem, der einen Luftkompressor hat und damit das Leitungssystem wirklich leer blasen kann!

Und was ist mit der Energie?
Ja, deine Versorgungs-Batterie ist gemeint!
Sitzt das schwere Ding wohlbehütet und evtl. mit zwei weiteren „Kollegen“ im Zwischenboden deines Womos? In dem Fall ist wohl kaum an Ausbau zu denken. Nicht jeder hat einen kältegeschützten Unterstellplatz in irgendeiner Halle oder Scheune.

Unser cooles Womo z.B. hatte viele Jahre eine solche „große Garage“, aber derzeit steht es seit nunmehr vier Jahren eingepackt mit einer 4-lagigen atmungsaktiven Wohnwagen-Folie am Haus auf seinem ganz privaten Wohnmobilstellplatz (siehe Foto ganz oben)!

lead-accumulator-pixabay_150Zurück zur Batterie:
Voll aufgeladen würde sie (nach meiner Information) Kältegrade aushalten, die es in unseren Breiten gar nicht gibt. Jedoch wenn du in der Scheune oder Halle aus brandtechnischen Gründen keine un-überwachte Ladung der Batterien durchführen darfst (bei mir so gewesen), dann bleibt nur eines:

Entweder mit vorher voll geladener Batterie/n in die Scheune/Halle fahren und bei Wartungsarbeiten in der Winterzeit dort mal für einige Stunden ans Netz hängen (falls möglich).
Nur nicht vergessen, danach die Stromversorgung zu trennen, wenn du dich wieder entfernst, denn sonst kann’s Ärger geben!
Keiner möchte, dass andere teure Fahrzeuge zu Schaden kommen. Du sicher auch nicht…!?!
Versicherungen hätten allen Grund, mögliche Brandschäden nicht zu erstatten.

batterie-deiti-70ah_150pxIst also auch ein Grund, warum unser cooles Womo bei uns vorm Haus steht – und hin und wieder ans Netz angeschlossen wird. Nur eben z.Zt. nicht, denn unsere DETA 70 Amp.-Batterie hat sich nach nur drei Jahren Bereitschaft von dieser Wohnmobil-Welt verabschiedet.

Der Grund war wohl einerseits der sehr heiße Sommer. Die viele Wochen abgekoppelte Wohnkabine stand mit der Alkoven-Seite voll der Sonne zugewandt.
batterie2hp  Genau unter der Schrägfläche jenes windschlüpfrigen Alkovens ist gleich vorne im „Bug“ die Batterie untergebracht. Dort im Batterie-Raum waren mit Sicherheit mehr als +36°C. Und so gut wie keine Lüftung (nur drei Boden-Bohrungen von 2 €-Größe).batterie1

Sonne und Batterie trennt nur eine circa 4-5 mm dicke GfK-Schicht und eine 4 cm dicke Schaumstoffschicht mit Velours-Stoff auf der Innenseite.

solar-cells-pixabay_150Die Versorgungs-Batterie ist zwar schön versorgt durch eine Solarzelle auf der Heckfläche oder auch schon mal an der 230-Volt-Leitung angeschlossen, jedoch:

Batterien mögen nun mal Hitze gar nicht gerne und überhaupt dann nicht, wenn sie auch noch Energie abgeben sollen, also gefordert werden. Warum das so ist, erklärt dir diese sehr ausführliche Webseite: http://www.elektronikinfo.de/strom/bleiakkus.htm.

Starterbatterien geht es mit einem heißen Motor im selben Raum übrigens genau so! Und wenn nach einer „heißen Fahrt“ schon bald wieder gestartet wird, dann wird die Batterie trotz Ladung von der LiMa es ähnlich gehen, wie einem Sportler, der in großer Hitze einen Berg aufwärts läuft. Sie bricht irgendwann zusammen. Merken würdest du es nur dann, wenn du z.B. in den Abendstunden während der Fahrt Stromverbraucher (Licht) einschaltest.

Wenn der Scheinwerferschein dann schwächer wird, das Radio keinen Ton mehr sagt und die beheizbare Heckscheibe nicht mehr frei wird, sowie die Scheibenwischer ihren Dienst versagen, dann weißt du, wie’s deiner Starter-Batterie geht…

Wenn dann auch noch der Motor stehen bleibt und du nicht mehr starten kannst, dann weißt du, was passiert ist.

Achtung: Bei Starhilfekabel bitte immer zuerst beide +Pole verbinden. Minus-Pol vom Geber-Kfz zum Nehmer-Kfz. immer irgendwo an ein Masseteil klemmen, niemals direkt an den Minus-Pol der Nehmer-Batterie!!!


Nachdem ich mir mal viele Seiten der obigen Webseite durchgelesen hatte, war mir klar, warum gerade Blei-Säure-Batterien (Akkus = Akkumulatoren) manchmal so frühzeitig ihr Leben aushauchen.


Mir wurde also klar, warum scheinbar unsere Batterie in diesem heißen Sommer „langsam vor sich hin gestorben“ war. Den Rest hatte wohl ich ihr gegeben, als ich Mitte Oktober für nur noch eine allerletzte Übernachtung, (Jahresabschlussfahrt) ab mittags das Wohnmobil vorheizte für die Nacht. dies allerdings ohne Stromkabel zum internen Ladegerät.

Die eine Solarzelle auf dem Heck brachte an den Oktobertagen sowieso nicht mehr ausreichend Ladeenergie…

Als wir dann spät abends ins Womo kamen, war es zwar warm, jedoch mein Strom-Anzeigegerät zeigte Alarm! Batteriespannung auf weniger als 11,4 Volt…

Das „Wiederbeleben“ am externen Ladegerät in der Garage zeigte auch noch mehreren Tagen keinen Erfolg. Da steht sie nun, bereit für den Batterie-Friedhof mit nur 5 ladbaren Zellen, wovon eine davon keine Regung zeigt beim Säuretest. Anzeige der Batterie nur 10,1 Volt.
Zu diesem Wert fällt sie immer wieder ab nach den Ladeversuchen.

Danke, dass du bis hierher gelesen hast!
Folgendes könnte auch noch für dich von Wert sein, falls du noch Zeit hast…:

Von Firma Cabotron-Elektronik in Kaufbeuren bekam ich bestätigt, dass es sich wohl um einen Zellenschluss der 6. Zelle handelt.
(Was das ist, liest du weiter unten).
Hervorgerufen anscheinend durch die große Hitze und schlechte Belüftung/Kühlung und Überbeanspruchung durch Heizungsgebläse im Oktober, ohne Mithilfe des internen Ladegerätes.

Der Hersteller unseres internen Ladegerätes war die ehemalige Firma Calira.
In Rücksprache mit dem „Nachfolger“ jener Firma Cabotron-elektronik in Kaufbeuren konnte ich auch auf die Ferne auf dem Kommunikationsweg abklären, dass unser Ladegerät noch bestens arbeitet, nach nun 22 Jahren.

Resümè:
Unser Batterie-Raum ist also in heißen Sommern sehr kritisch und braucht extra Kühlung! — Und wie sieht das bei dir aus?

In unserem Falle würde ein Ventilator schon Abhilfe schaffen. Aber neben unserem Batteriefach ist gleich auch der Gasflaschen-Schrank, der jedoch vorschriftsmäßig abgedichtet ist.

Eigentlich sollte ja in Nähe von Gasflaschen überhaupt kein Strom fließen.
Aber ein kleiner Einwand sei hierzu gestattet: Was ist mit der Gas-Ventil-Umschaltung bei zwei Gasflaschen? Ist die nicht auch elektrisch…?

Mehr über Batteriepflege auf:
www.truma.com/de/de/energiesysteme/optima-fragen-antworten-batterien.php

Was ist ein Zellenschluss ist beantwortet Tom in seinem Forum:
www.microcharge.de/forum/index.php?page=Thread&threadID=62

Was ein POWER-PULSAR ist und ob der eine Batterie regenerieren kann,
lies bei Interesse hier:
www.microcharge.de/index.php?option=com_content&view=article&id=75&Itemid=62

Wenn dir der Artikel gefallen und geholfen hat bei deinen eventuellen Batterie-Problemen, freue ich mich über deinen Kommentar unter diesem Artikel!

Der bekannte Austatter für Wohnmobiltechnik TRUMA hat einen neuen Slogan: „Eine neue Ära beginnt!“

Schon rätselhaft, was Truma damit meint. Wohl ersteinmal deren neuartigen Batterie  OPTIMA® YT S und der Abschied von der Brennstoffzelle…?

Wer weiß, vielleicht nutzen wir ja bald die „Energie ohne Grenzen“,
auch genannt „Freie Energie“ (FE) …!?

Glaubst du dran? Ich schon! Jedenfalls davon träumen darf man schon – oder!?! Es gibt sehr viele Forscher auf diesem Gebiet. Suchmaschinen zeigen dir dies unter den Begriffen: Freie Energie, Vacuum-Energie, Raum-Energie, Tesla-FE-Generator usw. … Ich empfehle dir die sichere Suchmaschine ixquick.com für diese Suchbegriffe. Oder – lies einfach mal hier.

Falls du Erfinder solcher „Grenzenloser bzw. FE-Generatoren“ oder ähnlicher Gerätschaften bist, bitte unbedingt hier melden…, ist ernst gemeint!!!

Falls du jedoch als Spamer hier mitmischen willst, dann wird dir das mit Sicherheit nicht gelingen. Derartige Kommentare werden von mir nicht freigeschaltet. Also – bitte nur ernsthafte und konstruktive Kommentare. Danke im voraus.

Kennst du denn schon die keshefoundation.org …?

Weiterhin ruhige Wintertage ohne dein geliebtes Wohnmobil wünscht dir
dein Tippfinder
Peter

Mein Slogan: Alles ist möglich!

.

2 comments

  1. Rüdiger sagt:

    Hallo Peter,
    das Womo über den Winter „richtig einzumotten“ ist in der Tat äußerst wichtig.
    Hier noch ein ergänzender Tipp von mir nachdem ich letzten Winter diese böse Überraschung erlebte:
    In meinem Womo hatten sich Mäuse eingenistet und alles Mögliche zerkaut um für Ihre Jungen ein Nest herzurichten.
    Es stank fürchterlich und es kostete mich Stunden alles wieder herzurichten, zu reinigen und zu desinfizieren.

    Also: keine Lebensmittel im Womo belassen, auch keine Krümel.
    Und während des Winters regelmäßig das Womo betreten und nach dem Rechten sehen, damit evtl. Eindringlinge sich gestört fühlen und das Womo nicht als sicheren Nistplatz betrachten.

    Schöne Grüße und allzeit gute Fahrt!

    • Klaus-Peter sagt:

      Hallo Rüdiger,

      vielen Dank für dein hilfreiches Feedback. Tja, Motten, Mäuse & Co., das sind wirklich lästige „Gäste“ an Bord! :-(.
      Ja, regelmäßige Besuche des geliebten mobilen Zuhause im Winterlager sind wirklich sinnvoll! Wie ich schon schrieb, es ist anzuraten, während der Inspektion dort auch mal die Batterie/n durchzumessen und mal ans Netz (falls verfügbar) anzuschließen. Falls euer Womo am Haus steht, einfach mal 230-Volt-Verbindung aktivieren fürs interne Ladegerät. 2 – 4 Wochenabstände reichen.

      Für Mäuse & Co. gibt es ja auch Kleingeräte mit hochfrequentem Ton (Mäuse, Marder & Insekten-Stop) Du bzw. ihr seht meine Empfehlungen hierzu im Artikel „Nagetiere & Co. im Womo“, der heute am 28.11.2015 gerade entsteht…

      Nochmals Danke für deine Anregung Rüdiger!
      Rüdiger kennen viele Wohnmobil-Reisende auch unter:
      http://www.mobilisten.de

      Beste Grüße von Peter

      PS: Und – mögliche ungeliebte Gäste verjage ich z.B. mit täglichen kräftigen Klopf-Attacken an den Wänden des Womos.

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