Lüftest du noch oder entfeuchtest du schon?

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Selbst bei neuen Wohnmobilen oder Caravans geht es immer wieder um die Dichtigkeit des mobilen Zuhause. Darum ist ja auch aus Garantiegründen in Intervallen die „intensive Testdusche“ im wahrsten Sinne dies Wortes notwendig. Denn wenn’s im WoMo oder Caravan irgendwann tropft, ist die Not groß! 😡

Dein „Haus auf Rädern“ ist schon ein wenig älter? In dem Fall wäre es gut, wenn du auf dem Dach das Dichtungsmaterial mal unter die Lupe nimmst und auch mal auf Härte oder Felibilität testest. Fühlt es sich hart an, dann wäre eine Demontage der entsprechenden Dachhaube anzuraten und mit frischem Dekalin oder Dekasil wieder einzusetzen.

Falls dir das Dachfester ohnehin nicht mehr gefällt, weil es kaum Licht ins Innere lässt, dann ist die Neuanschaffung eines glasklaren HEKI-Mini ideal.

Es kann schon sein, dass du den Ausschnitt für das Einsetzen im Dach etwas erweitern musst. Hierzu ein ideales und hilfreiches Video:



#007 bedeutet jedoch nicht, dass James Bond Zuflucht übers Dach in dein rollendes Zuhause sucht 🙂  … *Scherzchen* … 🙂

Auch unser cooles WoMo wurde nicht ganz von eindringenden Wasser verschont
durch die 4 Montageschrauben (verrostet) am 230 Volt Außenanschluss. Der Deckel war vergessen worden vor der Abfahrt richtig zu schließen (munteres Flattern im Fahrtwind) 😮 .

Ganz klar, dass er irgendwann an-brach und ich viel zu lange nicht bemerkte, dass einerseits der Deckel nicht ganz abdichtete und somit die 4 Montageschrauben Wasser ins die Seitenwand zog und das gerade dort, wo die E-Verteiler innenseitig montiert sind. Den Riss im Deckel hatte ich nur mit Tesafilm geflickt 🙁 …

Luftentfeuchtungs-Set

Luftentfeuchtungs-Set

Nach dem Austausch des alten E-Anschluss ist zwar zwischenzeitlich alles wieder trocken, was einerseits diesem Raumentfeuchter-Set zu verdanken war, sowie durch das tägliche Lüften in der Sommerwärme. Andererseits war sehr schnell die Feuchtigkeit beseitigt durch einen ausgeliehenen Bautrockner.

Da wir eine recht keine Wohnkabine haben, probiere ich es ersteinmal mit einem kleinen Raumentfeuchter, der einen Stromverbrauch von 23 Watt/h hat und einen Wasserbehälter von 500 ml. Mit dem „Antesten“ der Raumentfeuchtung für circa 38 Euro kann man ja nicht viel falsch machen – oder!?! 😉

Ich werde hier weiter berichten, wenn das Gerät zum Einsatz gekommen ist und wie es funktioniert. Sei gespannt, denn es ist derzeit auf dem Weg zu mir, damit ich es bei über +15°C zum Einsatz bringen kann, was wohl ab Anfang April möglich sein wird.

Ein anderer Wasserschaden entstand im April 2018 durch ausgehärteten Dekalin- Dichtstoff um unsere Fiamma 50x50cm-Dachhaube herum. Seit dem Erneuern des Dichtmasse und dem zusätzlichen Dekanlinstreifen um die Kanten herum ist wieder alles bestens!
Dank der heißen Sommermonate ging das Austrocknen im Dachbereich erfolgreich ab.

Dennoch, was ist bei einem Wasserschaden gerade in einer lang andauernden Regenzeit? Da muss einfach ein schnell arbeitenden Bautrockner her, wie oben schon erwähnt.
Wenn du ähnliche Erfahrungen gemacht hast, dann schreibe es mir gerne im Kommentarfeld unten. Danke schon jetzt dafür!

Beste Grüße und ein immer trockenes Interieur deines mobilen Zuhauses
wünscht dir deinem Tippfinder

Klaus-Peter

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